01

Rücktritt vom Kaufvertrag

Haben Sie einen erheblichen Mangel festgestellt, informieren Sie den Verkäufer darüber. In den ersten sechs Monaten nach Abschluss liegt die Beweislast beim Händler: Er muss nachweisen, dass der Mangel noch nicht bestand, als Ihnen das Fahrzeug übergeben wurde. Danach sind Sie in der Pflicht, zu beweisen, dass der Mangel bereits zum Kaufzeitpunkt existierte. Setzen Sie eine Frist zur Behebung des Mangels - üblich sind 14 Tage. Dem Verkäufer stehen zwei Versuche zu, um entweder nachzubessern oder Ihnen ein neues mängelfreies Fahrzeug zu liefern. Erst wenn dies nicht zum gewünschten Ergebnis führt, haben Sie das Recht vom Kaufvertrag zurückzutreten.

02

Mangel
Sachmangel

Haben Sie das Fahrzeug aber bei einem Händler vor Ort gekauft, muss ein erheblicher Mangel vorliegen, damit ein Rücktritt erfolgen kann. Als erheblich gilt ein Mangel in der Regel, wenn die Kosten für dessen Behebung mehr als fünf Prozent des Kaufpreises betragen würden. Im Streitfall entscheidet darüber aber das Gericht. Wichtig ist auch, dass der Mangel bereits zum Zeitpunkt des Kaufs vorlag, aber nicht im Autokaufvertrag festgehalten wurde.

03

Mangel?
& Gewährleistung

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, können Sie das Fahrzeug entweder von einem Privatmann oder von einem Händler erwerben. Wenn Sie sich für Ersteres entscheiden, profitieren Sie meist von einem günstigeren Kaufpreis. Nichtsdestotrotz setzen viele Personen eher darauf, dass neue Auto bei einem gewerblichen Verkäufer zu erwerben. Der Autokauf beim Händler bietet nämlich einen wichtigen Vorteil: Hier haben Käufer einen Anspruch auf die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung.

WEITERES VORGEHEN

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COMPANY

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